Unser nächstes Vereinstreffen

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... Ein Termin dafür steht wegen der aktuellen Corona-Pandemie noch nicht fest. 
Wir werden Ende Juni entscheiden, ob und wie wir unsere Imkertreffen im zweiten Halbjahr wieder durchführen können

Termine und Inhalte der weiteren Imkertreffen im Jahr 2020 (wie ursprünglich geplant) sind >>hier zu finden.

Und ganz aktuell ...

Aus dem aktuellen Rundschreiben von Martin (vom 28.Mai) +++  Schwarmkontrolle fortsetzen +++ Ableger pflegen +++ Nachzucht von Königinnen für Altvölker +++ kein Vereinstreffen im Juni +++ 

monatsbrief ivwwDas Schleudern der Frühtracht sollte so langsam abgeschlossen sein. Sobald die Linde anfängt zu blühen, muss wieder Platz im Honigraum sein.
Es sind immer noch zahlreiche Völker in Schwarmstimmung. Lasst euch bei der Kontrolle Zeit und geht gründlich vor. Vor allem bei dicht besetzten Waben kann die Kontrolle nicht ohne das Abschütteln der Bienen gelingen. Stoßt die Bienen nicht neben oder vor der Beute ab, denn falls Ihr die Königin noch nicht gesehen habt besteht immer die Gefahr, dass sie im Gras landet. Ihr müsst vor allem Lücken am Rahmenrand und die Ecken kontrollieren. Manchmal sind die Zellen so eingebaut, dass man sie erst auf den zweiten Blick entdeckt. Vergesst auch den Drohnenrahmen nicht. Auch dort können sich Schwarmzelle befinden.
Bei der Ablegerbildung passiert es immer wieder, dass man versehentlcih doch die Königin mitnimmt und das geschröpfte Volk dann Nachschaffungszellen anlegt. Bei der nächsten Schwarmkontrolle stellt ihr dann eine vermeintliche Schwarmstimmung fest. Zwar lassen sich Nachschaffungszellen aufgrund Ihrer Postion auf der Wabe gut von Schwarmzellen unterscheiden, es gibt aber auch Grenzfälle bei denen sich die Nachschaffungszellen ziemlich am Rand der Wabe befinden. Vor allem Völker, denen ihr vorher Brutwaben zur Ablegerbildung entnommen habt, solltet ihr vor dem Ausbrechen der Weiselzellen auf das Vorhandensein von frischen Stiften durchschauen. Stellt ihr fest, dass keine Stifte da sind. schaut in eurem Brutableger nach. In dem wird es, wenn er auf drei Waben erstellt wurde, sehr schnell zu eng, wenn sich in ihm die Königin befindet. Ihr müßt  dann Mittelwände zuhängen.
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Die Königin in den Ablegern, die Ihr Anfang Mai gebildet habt, ist jetzt - wenn alles geklappt hat - in Eiablage. Ihr solltet die Ableger möglichst zeitnah mit Oxalsäure oder Milchsäure einsprühen, dann ist die Wirksamkeit gegen die Varroen am größten. 
Sobald die erste Mittelwand ausgebaut und bestiftet ist, setzt ihr zwischen die Futterwabe und die ausgebaute Mittelwand eine neue Mittelwand ein. Ihr solltet dann auch damit beginnen das Volk mit regelmäßigen kleinen Futtergaben zu füttern. Achtet darauf, dass ihr nicht zuviel füttert, was ihr daran erkennt dass die neuen ausgebauten Mittelwände mit Futter zugetragen werden, und dann kein Platz für die Stifte mehr vorhanden ist.
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Wenn Ihr ältere Königinnen am Stand habt, die Ihr im Herbst austauschen wollt, solltet Ihr jetzt die neuen Königinnen nachziehen.
Für die Auswahl der Völker, von denen man nachzieht, sollte man bestimmte Kriterien beachten.
An erster Stelle sollte die Sanftmut stehen. Nicht nur weil viele von uns im städische Raum imkern und agressive Bienen Recht schnell das Image ruinieren, sondern auch weil das Imkern mit sanften Bienen einfach mehr Spaß macht. Es hat sich bewährt, bei jedem Standbesuch die Völker mit einer Note von 1 bis 6 zu bewerten. Eine 1 bekommen die Völker die so ruhig und sanftmütig sind, dass man zweimal hinschauen muss um zu erkennen ob sie noch lebendig sind. Die sechs ist für die Völker reserviert, denen man sich nicht nähern kann ohne angegriffen zu werden. Die meisten Völker bewegen sich so zwischen 2 und 5.
Neben der Sanftmut ist für ein angenehmes Imkern auch ein ruhiger Sitz der Bienen auf den Waben wichtig.
Völker die eine 2 oder 3 bekommen haben, an denen man in Ruhe - auch ohne Schutz- arbeiten kann kommen zur Nachzucht in Frage. 
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Unser nächstes Vereinstreffen im Juni wäre auf Fronleichnam gefallen. Aufgrund der Corona-Krise lassen wir auch dieses Treffen ausfallen.
Ende Juni entscheiden wir dann, wie es dieses Jahr weiter geht.
Es ist sehr erfreulich, dass es uns gelungen ist alle Monitoring Proben zur Faulbrutuntersuchung unterzubringen.
Dafür herzlichen Dank an alle Beteiligten, vor allem auch an unseren BSV-Obmann Martin Off für seinen Einsatz.
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ImkerIn trifft Kleingarten

In den letzten Jahren sind die Mitgliederzahlen in unserm Verein erfreulicherweise stark angestiegen. Viele Neuimkerinnen und Neuimker haben den Anfängerkurs bei Pia Aumeier und Ihren MitstreiterInnen belegt. Für diese - aber nicht nur für diese - bietet der Verein die Möglichkeit, sich intensiver in die Imkerei einzuarbeiten. Erfahrungsgemäß dauert es schon eine Weile bis man mit seinen Völkern klarkommt.

PraxisKGAUm Erfahrungen auszutauschen und dabei auch praktische Handgriffe zu erlernen oder sich bei anderen etwas abzuschauen, treffen sich jeweils von März bis Oktober interessierte Vereinsmitglieder immer donnerstags ab 17.00 Uhr (außer am jeweils zweiten Donnerstag eines Monats) in der Kleingartenanlage "Gemeinwohl" an der Goethestraße in Witten-Annen. Verschiedene Imker und Imkerinnen haben dort Bienenvölker stehen, an denen gemeinschaftlich die Saison hindurch gearbeitet wird. AnfängerInnen können ein Jungvolk dazustellen und es mit Unterstützung zu einem überwinterungsfähigen Volk bringen. Die gemeinsame praktische Arbeit beantwortet viele Fragen, die im Laufe eines Bienenjahres auftauchen.

Auch ImkerInnen aus anderen Vereinen des EN-Kreises sind willkommen.

Natürlich kann ungünstiges Wetter zur Verschiebung oder zum Ausfall eines Kleingartentermins führen.

Wer Fragen zu den Aktivitäten in den Kleingartenanlagen hat, hat kann sich an Thorsten Schanze wenden (T:0173 2591884).

Praxistermine für Vereinsmitglieder


Praxis KGA 2015r

Zeitgleich mit den Treffen in der Kleingartenanlage finden auch in 2019 wieder Praxistermine statt, bei denen imkerliche Eingriffe erklärt, vorgeführt und geübt werden können.

In diesem Jahr gibt es im Kleingarten auch zwei Wirtschaftsvölker, an denen man - auch schon als Anfänger mit eigener Erfahrung bisher nur an Ablegern und Jungvölkern  - das Arbeiten an "starken Bienenvölkern" üben kann.

Unsere Praxistermine sind - ebenso wie die Kleingartentermine - abhängig vom Wetter und vom Entwicklungszustand der Bienenvölker. Wir werden an dieser Stelle auch über eventuell erforderliche Terminverschiebungen informieren.

Wer Fragen zu diesen Terminen und den behandelten Inhalten hat kann sich an Martin Halberstadt wenden (T:0157 88620757).